Tipps & Wissenswertes
Unser Reifenexpress
 
Reifenlagerung

Reifen sollten kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Unter Einfluss von Sonnenlicht und Wärme verliert der Reifengummi an Elastizität und altert schneller.
Reifen dürfen nicht mit Benzin, Öl, Fett oder anderen Lösungsmitteln in Verbindung gebracht werden, da diese den Gummi auflösen.
Reinigen Sie Ihre Reifen nur mit lauwarmen Seifenwasser oder mit Reifenpfleger aus dem Zubehör. Vor dem Einlagern sollte man alle Fremdkörper wie z. B. Steine aus dem Reifenprofil entfernen.
Lagern Sie Ihre Reifen zu Hause am besten auf einem Felgenbaum in der Garage oder nutzen Sie unseren Einlagerungsservice.
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Profiltiefe/Reifenalter/Reifenverschleiß

Profiltiefe:
Der Gesetzgeber verlangt eine durchgehende Mindestprofiltiefe von 1,6 mm (Restabfahrgrenze). Breitreifen und Winterreifen, sollten bereits ab einer Restprofiltiefe von 4 mm, auf Rat des ADAC erneuert werden.
Ab vier Millimeter nimmt die Haftung der Reifen deutlich ab, sodass der Wasserfilm nicht mehr richtig verdrängt werden kann (Aquaplaning).

-> Aquaplaning= Verlust der Haftung/des Kontaktes zur Straße, das Fahrzeug lässt sich nicht mehr richtig lenken und bremsen.

Reifenalter:
Reifen die älter als sechs Jahre sind, sollten unabhängig von der Profiltiefe ausgetauscht und umweltgerecht über den Fachhandel entsorgt werden.

Auf jedem Reifen ist einseitig das Herstellungsjahr und die Herstellungswoche vermerkt (DOT).
DOT steht für Department of Transportation (DOT). Das US-amerikanische Verkehrsministerium hat das Reifengeburtsdatum eingeführt, welches inzwischen weltweit von der Reifenindustrie übernommen wurde.
Seit Januar 2000 ist die DOT verschlüsselt in 4 Stellen angegeben, davor 3- Stellig.

Beispiel: DOT 2306 = Herstellungswoche 23 Herstellungsjahr 2006

Reifenverschleiß:

Hierzu können Sie sich folgende Filme ansehen (mit freundlicher Genehmigung von MICHELIN).

Rollwiderstand:
zum Video (11,7 MB)
Reifenverschleiß:
zum Video (10 MB)
Reifen richtig aufgepumt:
zum Video (6,6 MB

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Reifenkennzeichnung

Was sagen die Zahlen und Buchstaben auf dem Reifen aus?

Beispiel: 195/65R15 91T TL

195 Breite der Lauffläche in mm
65 Höhe der Seitenwand (Flanke) in % im Verhältnis zur Laufflächenbreite
R Reifenbauart "Radial" (Gürtelreifen)
15 Felgendurchmesser in Zoll
91 Tragfähigkeit- Index (615 Kg)
T Geschwindigkeit- Index (190 kmh)
TL Tubeless, schlauchlos

Reifenkennzeichnung

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Radmuttern/Anzugsdrehmoment

Hier gilt vor allem nicht: "... je fester, desto besser". Sind die Radschrauben ungleichmäßig fest angezogen, kann es zu Verformungen der Felge, der Bremsscheibe oder des Radträgers (Nabe) führen. Richtig ist ein gleichmäßiges Anziehen der Radschrauben über Kreuz. Hierzu benutzt man einen Drehmomentschlüssel.
Das Anzugsdrehmoment für Radmuttern/Radbolzen ist nicht für alle Fahrzeuge gleich. Genaue Informationen erhalten Sie bei Ihrem Fahzeughersteller oder Felgenhersteller, oder bei uns, Ihrem Reifenspezialisten.
Nach jeder Radmontage sind die Radmuttern/Radschrauben entsprechend nachzuziehen, das heißt nach 20 bis 100 km Fahrstrecke.
Weniger aufwendig ist es, dies dem Reifenfachmann zu überlassen.
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Reifen mit Notlaufeigenschaften (Runflat Reifen)

Runflat Reifen sind Reifen mit Notlaufeigenschaften, d. h. selbst bei hohem Druckverlust können Sie mit bis zu 80 km/h bis zu 200 km weit in die nächste Werkstatt fahren. Möglich machen dies besondere Technologien, durch welche die Reifen auch ohne Luft noch rund drehen. Bei BMW und Mini gehören diese pannensicheren Reifen inzwischen zur Serienausstattung.

Runflat Reifen dürfen ausschließlich auf dafür freigegebenen Fahrzeugen mit Reifendruck-Kontrollsystem montiert werden!Reifen mit Notlaufeigenschaften haben bei den verschiedenen Herstellern die folgenden Bezeichnungen:

Bridgestone: RFT
Dunlop: DSST oder ROF
Continental: SSR
Goodyear: EMT oder ROF
Hankook: HRS
Kumho: XRP
Nokian: RSI oder HKPL
Michelin: SST oder ZP
Pirelli: Eufori@

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Sägezahnbildung

Die Schrägabnutzung von Profilblöcken bezeichnet man als "Sägezahn". Dieser kann sich durch eine verstellte Achsgeometrie oder defekte Stoßdämpfer bilden, aber auch Profilaufbau und Fahrstil können Ursache hierfür sein.
Der Sägezahn macht sich vor allem durch laute Abrollgeräusche bemerkbar. Trotz richtig ausgewuchteter Räder, kann er die Ursache für ein "flattern" der Räder oder der Lenkung sein.

Vorbeugung:
Lassen Sie Ihre Räder regelmäßig, alle 7.000 bis 10.000 km so umstecken, dass diese dann rückwärts weiterlaufen. Dies ist allerdings nur bei asymetrischen & symetrischen Reifenprofilen möglich.
Asymetrische Reifen haben eine Aussenseite und eine Innenseite. Symetrische Reifen sind nicht laufrichtungsgebunden. Laufrichtungsgebunden sind Reifen, die z. B. ein "V"- Profil haben, oder an der Reifenflanke mit einem Richtungspfeil gekennzeichnet sind.

PDF (Wikipedia)
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Auswuchten

Eine Unwucht in den Rädern macht sich häufig durch ein Flattern in der Lenkung, oder durch ungewohnte Vibrationen am Fahrzeug bemerkbar.
Unausgewuchtete Räder sind häufig die Ursache für Folgeschäden an der Radaufhängung und der Bremsanlage, durch die stärkere Belastung.

Das richtige Auswuchten der Räder nach der Reifenmontage ist unbedingt notwendig. Schon eine Unwucht von 10 Gramm wirkt sich durch die Fliehkraft bei 100 km/h aus, wie 2,5 Kilogramm.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Sommer- bzw. Winterräder vor dem saisonbedingten Umstecken bei Ihrem Reifenfachmann auswuchten zu lassen.
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Winterreifen oder nicht?

Die Vorteile bei der Verwendung von Winterreifen in der kalten Jahreszeit sind nicht von der Hand zu weisen. Hierbei geht es in 1. Linie um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt:

Seit dem 1. Mai 2006 verlangt die Neufassung des § 2 Absatz 3a der StVO:
„Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“

Was ist damit gemeint?
Auch wenn es der Gesetzestext nach der StVO nicht eindeutig vorscheibt, müssen Kraftfahrzeuge bei winterlichen Straßenverhältnissen bzw. Temperaturen mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen ausgerüstet sein.
Man kann sagen: Im Sommer Sandalen und im Winter Schuhe oder Stiefel, oder im Sommer Sommerreifen und im Winter Winterreifen.

Wenn nicht:
- 20 EUR Bußgeld, wenn ein Fahrzeug ohne Behinderung Anderer nicht den Witterungsverhältnissen angepasst ist.
- 40 EUR Bußgeld, falls eine Behinderung vorliegt und einen Punkt im Zentralverkehrsregister in Flensburg.
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Wann sollte man Winterreifen fahren?

Bereits ab Temperaturen unter 7°C versprechen Winterreifen bessere Fahreigenschaften als Sommerreifen. Das gilt besonders auf nassen Fahrbahnen, bei Eis und Schnee erst recht. Mann kann auch sagen, in den "r"- Monaten sollte man Winterreifen fahren.
Um sich vor "Überraschungen" zu schützen und vor allem sicher zu sein, empfiehlt es sich ab Mitte Oktober bis Mitte November sein KFZ auf Winterreifen umzurüsten. Hierbei spielt seit dem 01.05.2006 auch das neue "Wintereifengesetz" der StVO eine gewichtige Rolle.
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Auch im Sommer mit Winterreifen fahren?

Natürlich können Sie Ihre Winterreifen auch im Sommer fahren. Allerdings müssen Sie dann auch mit höherem Verschleiß rechnen. Achten Sie immer auf den richtigen Luftdruck im Reifen!
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Halten mit Stickstoff (Gas) gefüllte Reifen den Druck länger?

Ein mit Stickstoff gefüllter Reifen verliert seinen Druck langsamer als ein normal mit Luft gefüllter Reifen.
Dies hat in 1. Linie mit der Diffusionsgeschwindigkeit zu tun, wobei die Moleküle durch das Gummi entweichen. Dies geschieht mit Stickstoff langsamer als mit Sauerstoff.
Eine regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks ist nicht nur für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wichtig, sondern beeinflusst auch den Kraftstoffverbrauch und die Lebensdauer des Reifens positiv.
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Achs- und Spureinstellung

Falsch eingestellte Spur- oder Sturzeinstellungen, beeinflussen die Fahrgenauigkeit, sowie den exakten Geradeauslauf
des Fahrzeuges.
Ungleichmäßiger Reifenabrieb, Auswaschungen und Gratbildung sind häufig ein Indiz für eine verstellte Achsgeometrie.

Die richtige Einstellung der Fahrwerks- und Lenkungsbestandteile optimiert den Fahrkomfort, die Fahrsicherheit,
verringert den Verschleiß der Reifen, den Kraftstoffverbrauch und kostenintensive Folgeschäden am Fahrzeug.
Siehe auch:
Digitale Laser- Achsvermesung
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Klimaanlage

Klima- Service ist wichtig!  

Der Innenraumfilter (Pollenfilter), ist eine ideale Brutstätte für Bakterien und Mikroorganismen.
Er sollte daher jährlich oder alle 15.000 km gewechselt werden.  
Im Verdampfer findet man ebenfalls oft Bakterien, deshalb sollte er regelmäßig desinfiziert werden, da diese in den Fahrgastraum gelangen können und häufig Auslöser für allergische Reaktionen, wie Niesen, Husten oder Augentränen sind.  
Unangenehmer Geruch im Fahrgastraum ist häufig ein Indiz für Bakterien.
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Feinstaubplakette/Umweltplakette

Im März 2007 trat die neue Verordnung zu Schadstoffgruppen bei Kraftfahrzeugen in Kraft. Gegenstand dieser Regelungen ist einerseits die Einrichtung von „Umweltzonen“ und andererseits die Kennzeichnung von Fahrzeugen nach festgelegten Schadstoffgruppen. In ausgewiesenen Umweltzonen dürfen nur noch Fahrzeuge verkehren, die mit der entsprechenden neuen Plakette an der Windschutzscheibe gekennzeichnet sind.

Natürlich erhalten Sie Ihre Umweltplakette auch bei uns gegen Vorlage Ihres Fahrzeugscheins.

UmweltplakettenUmweltzone

Hier können Sie prüfen, welche Plakette Ihnen erteilt werden kann: http://www.dekra.de/feinstaub/feinstaub.htm
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